Brasilien - Sehenswürdigkeiten, Attraktionen, Highlights in Städten und Natur

Brasilien - Sehenswürdigkeiten, Attraktionen, Highlights

Hier finden Sie in alphabetischer Reihenfolge eine Auswahl von brasilianischen Sehenswürdigkeiten und Highlights, die der Brasilien-Tourist unbedingt anschauen sollte. Die Liste ist noch nicht vollständig und wird immer wieder neu ergänzt.


Amazonas - Meeting of the waters

Das Meeting of the waters ist eines der größten Naturspektakel der Welt. Etwa 17 km südlich von Manaus vereinigen sich zwei Flüsse, Rio Negro und Rio Solimoes zum Amazonas und bieten ein gewaltiges Schauspiel. Starke Unterschiede in Dichte, Temperatur und Fließgeschwindigkeit sorgen dafür, dass der Fluss zwei Farben hat. Etwa 10 km lang ist die Strecke, auf der das sogenannte Schwarzwasser neben dem Weißwasser fließt, bis sich die beiden Fluten endgültig vermischt haben. Tipp: Von Manaus aus kann man Bootstouren dahin buchen.



Belem - Fahrt auf dem Amazonas

Belem ist das Tor zum Amazonas, von hier aus kann man Amazonasfahrten buchen bis Santarem oder Manaus.


Belem - Markt Ver-o-Peso

Der Markt Ver-o-Peso ist so recht etwas für Liebhaber exotischer Märkte. Wer gerne über bunte Märkte schlendert, darf in Belem den Markt Ver-o-Peso nicht verpassen. Die Üppigkeit der angebotenen einheimischen Früchte und die riesige Bandbreite von Amazonasfischen ist gewaltig. Den Namen Ver-o-Peso, schau auf das Gewicht, erhielt der Markt in der Kolonialzeit. Die Markthändler mussten Steuern bezahlen auf ihre Waren und zwar nach Gewicht. Also wurde streng darauf geachtet, dass dabei nicht gemogelt wurde. Hier verkaufen auch Acai-Händler ihre Früchte, die Acai-Beeren, aus denen sich ein superleckerer Saft oder auch Eiscreme herstellen lassen.


Iguacu-Wasserfälle

Die Iguacu-Wasserfälle liegen mitten im tropischen Regenwald. Mit 2,7 Kilometern sind Iguacu Wasserfälle oder Cataratas do Iguacu, breiter als die Victoriafälle und mit einer Höhe von 64-82 m höher als die Niagarafälle. Sie liegen auf der brasilianisch-argentinischen Grenze. Der größere Teil liegt zwar in Argentinien, doch von der brasilianischen Seite aus hat man die beste und schönste Übersicht. In zwei Stufen stürzen unglaubliche Wassermengen hinunter - 1700 Kubikmeter/ Sekunde, bei starken Regenfällen sogar bis zu 7000 Kubikmeter/ Sekunde. So ist es nicht verwunderlich, dass hier das derzeit weltweit größte Wasserkraftwerk der Erde entstand. Der umgebende Nationalpark von Iguacu und die Wasserfälle von Iguacu sind heute Unesco Weltnaturerbe.


Manaus - Opernhaus

Das Teatro Amazonico - auch Teatro Amazonico, Teatro Amazonas genannt - liegt im Herzen von Manaus mitten im Regenwald. Es stammt aus der Zeit des Kautschukbooms im 19. Jahrhundert. 1896 eröffnet, bietet sie Platz für exakt 701 Zuschauer. Die Ausstattung ist prachtvoll, nahezu das komplette Baumaterial wurde aus Europa importiert, Carrara-Marmor, Kristallleuchter aus Murano-Glas, Dachpfannen aus dem Elsass, 36.000 Keramikfliesen in den Nationalfarben zieren die Kuppel. Das Holz für die Stühle stammte aus Brasilien, wurde aber zum Schnitzen nach Deutschland geschickt, weitere Einrichtungsstücke im Louis XVI-Stil kamen aus Frankreich. Den Bühnenvorhang ziert ein Gemälde von Domenico de Angelis und zeigt das “Encontro das Águas“ (Zusammentreffen der Wasser). Ein weiteres unglaublich schönes Gemälde findet sich an der Decke und trägt den Titel „A Glorificação da Belas Artes na Amazônia“ (Zum Ruhm der Schönen Künste in Amazonien), ebenfalls von Domenico de Angelis. Daneben gibt es im Haus auch noch einen prachtvollen Ballsaal mit Kristallspiegeln, Gemälden und einem wunderbaren Intarsienfußboden. Immer wieder heißt es, der große Enrico Caruso hätte sogar in diesem Theater gesunden. Das stimmt so nicht. Man hatte ihn zwar zur Eröffnung eingeladen, aber er sagte ab, mit der Begründung, die hohe Luftfeuchtigkeit wäre schlecht für seine Stimmbänder. Bekannt wurde das Teatro Amazonas durch den Film von Werner Herzog "Fitzcarraldo". Tipp: Am besten eine Führung buchen!


Olinda - Bundesstaat Pernambuco

Das kleine Städtchen Olinda im Bundesstaat Pernambuco, das nicht weit entfernt von Recife liegt, ist zauberhaft. Seit 1982 Unesco Weltkulturerbe, strahlt "Die Schöne", wie Olinda übersetzt heißt, einen unglaublichen Charme aus. Spaziert man auf Kopfsteinpflaster entlang der zahlreichen wunderschönen Häuser im Kolonialstil, den Palästen der damaligen Plantagenbesitzer und den 33 Kirchen, fühlt man sich zurückversetzt in die portugiesische Kolonialzeit. Damals war Olinda ein blühendes Zentrum für Kunst und Kultur. Die Barockarchitektur ist auch heute noch beeindruckend. Von einer Anhöhe - Olinda liegt in einer hügeligen Landschaft - hat man das Gefühl, auf ein grünes Meer aus Palmen und Tropenbäumen zu blicken, aus dem einzelne Kirchtürme aufragen. Eine Besichtigung lohnen auf alle Fälle der Kirche und Kloster Convento de Sao Francisco sowie die Kirche Nossa Senhora da Graca. Tipp: Von hier oben bieten sich traumhafte Fotomotive an auf Dächer und das Palmenmeer.


Parintins - Boi Bumba

Das Folklorefest Boi Bumba von Parintins, das alljährlich drei Tage lang Ende Juni stattfindet, hat Karnevalscharakter, steht dem Karneval in Rio oder Salvador de Bahia aber in nichts nach. Für das Spektakel wurde nach dem Vorbild von Rio de Janeiros Sambodrome eine eigene Arena gebaut, das Bumbodrome. Das Ganze beruht auf einer alten Legende, in deren Mittelpunkt ein Ochse steht. Zwei Lager, die Blauen und die Roten kämpfen nun, darum, die Besten zu sein. Die Kostüme und Tänze sind wunderschön und noch sehr viel ursprünglicher als der weltberühmte Karneval in Rio.


Rio de Janeiro - Christusstatue, Christo Redentor, Corcovado

Die Christusstatue, Christo Redentor, auf dem Corcovado ist eine der Top-Sehenswürdigkeiten, eine der berühmtesten und eines der Wahrzeichen von Rio de Janeiro. Die Christusstatue auf dem Corcovado, dem "Buckligen", steht auf dem höchsten Hügel von Rio de Janeiro und blickt mit ausgestreckten Armen über Stadt und Land. Auf einer Innentreppe gelangt man zu einer Aussichtsplattform. Die Statue ist 38 Meter hoch und wiegt 1145 Tonnen. Auf den Corcovado gelangt man mit einer Zahnradbahn. Tipp: Sitzen Sie beim Hinauffahren auf der rechten Seite!


Rio de Janeiro - Copacabana und Ipanema

Copacabana und Ipanema sind weltberühmte Symbole für Rio de Janeiro. Die Copacabana, der berühmte, 4 Kilometer lange Strand von Rio de Janeiro ist eigentlich nichts Besonderes, er wurde künstlich aufgeschüttet und ist heute umgeben von vielen Wolkenkratzern, die Luxushotels beherbergen. Am bekanntesten, direkt an der Promenade gelegen, ist das schon legendäre weiße Copacabana Palace, erbaut im Jugendstil. Am Strand tobt der Bär, Handtuch an Handtuch gelegen, so stark bevölkert lieben die Brasilianer Strandleben. Sehen und Gesehenwerden lautet hier die Devise. Auf der Promenade selbst sticht das schwarz-weiße wellenförmige Muster hervor, das Meereswellen symbolisieren soll.

An die Copacabana anschließend liegt der Strand von Ipanema, der Berühmtheit erlangte durch den Song "The Girl von Ipanema".


Rio de Janeiro - Jardim Botanico, Botanischer Garten

Der Jardim Botanico oder Botanischer Garten ist ein Platz der Ruhe, Erholung und Entspannung, etwa 140 Hektar groß und 1808 von König Joao gegründet. Vom Eingang führt eine über 700 Meter lange Palmenallee aus 134 über 30 m hohen Palmen in den Jardim Botanico. Neben einem Orchideenhaus mit über 3000 Pflanzen und 600 Arten finden Sie in diesem Botanischen Garten die größte Seerose des Amazonas sowie zahlreiche Arten, die vom Aussterben bedroht sind. 1992 hat die Unesco den Jardim Botanico wegen seiner Artenvielfalt mit über 6.000 Arten, davon allein etwa 900 Palmenarten, zum Biospärenreservat ernannt.


Rio de Janeiro - Largo do Boticario, Apothekerplatz

Der Largo do Boticario oder Apothekerplatz ist unweit von der Zahnradbahn zum Corcovado gelegen, dieser Platz ist noch so etwas wie ein Geheimtip. Die acht Häuser am Largo do Boticario sind im neokolonialistischen Stil erbaut und von verwunschenen Gärten umgeben. Sie stammen aus dem 19. Jahrhundert und verströmen einen malerischen morbiden Charme. Dort fühlt man sich in alte Zeiten versetzt und denkt nicht daran, dass ringsherum die Großstadt tost und der Verkehr braust. Benannt wurde der Largo do Boticario nach dem Apotheker der kaiserlischen Familie, Joaquim Luis da Sliva Souto, der hier lebte. 1987 wurden hier Szenen für den James Bond-Film "Moonraker" gedreht.


Rio de Janeiro - Sambodrom, Sambodromo, Sambadrome

Wer zur Karnevalszeit in Rio weilt, sollte einen Besuch im Sambodrom, auch bekannt als Sambodromo oder Sambadrome, nicht verpassen. Das 700 Meter lange Sambodrom fasst 90.000 Zuschauer, entworfen vom brasilianischen Stararchitekten Oskar Meyer, wurde es 1985 eröffnet. Hier finden alljährlich die weltberühmten Karnevalsparaden statt und der Wettbewerb um die besten Sambaschule. Die Regeln für den Umzug durch das Sambodrom sind exakt festgelegt. Für 2016 ist geplant, die Eröffnungsfeierlichkeiten der Olympischen Spiele im Sambodrom abzuhalten.


Rio de Janeiro - Sao Bento, Kirche und Kloster

Kloster und Kirche von Sao Bento - auch igreja e mosteiro de Sao Bento - wurden im 17. Jahrhundert von den Benediktinern gegründet. Die schlichte Aussenfassade täuscht, innen überrascht eine prachtvolle reiche Ausstattung mit üppigen Holzschnitzereien, teilweise vergoldet und versilbert. Die Kirche zählt zu den bedeutendsten Barockbauten des Landes. Tipp: Am Sonntag um 10.00 Uhr zelebrieren die Mönche ihre gregorianischen Gesänge.


Rio de Janeiro - Zuckerhut, Pao de Acucar

Vom Zuckerhut - portugiesisch Pao de Azucar - hat man ähnlich wie auf dem Corcovado eine der schönsten Aussichten auf Rio de Janeiro und seine traumhafte Lage. Der Zuckerhut, das zweite weltberühmte Wahrzeichen von Rio de Janeiro ist ein kleiner knapp 400 Meter hoher Granitfelsen. Seinen Namen verdankt der Zuckerhut oder Pao de Acucar seiner Form. Nach oben kommt man in zwei Etappen mit einer Seilbahn und bereits während der Fahrt sind die Ausblicke traumhaft.


Rio Tapajos - Strand Alter do Chao, die Karibik Amazoniens, Caribe da Agua Doce

Der Strand von Alter do Chao, auch die Karibik Amazoniens oder portugiesisch Caribe da Agua Doce genannt liegt etwa 30 km von Santarem entfernt, mitten im Amazonas-Regenwald. Der Strand von Alter do Chao ist wahrlich ein karibischer Strand mit herrlich weißem, puderzuckerfeinem Sand am Ufer des Rio Tapajos, einem Nebenfluss des Amazonas. Das Örtchen Alter do Chao konnte sich seine Ursprünglichkeit relativ gut bewahren und lohnt einen Bummel.


Salvador de Bahia - Igreja e Convento Sao Francisco und Pelourinho

Die Igreja e Convento Sao Francisco, die San Franziskus Kirche ist eine der berühmten Goldkirchen von Salvador de Bahia, dem schwarzen Herz Brasiliens. Seine Goldkirchen und der Karneval machten es weltberühmt. Das Zentrum von Salvador de Bahia mit dem Praca Pelourinho, dem Prangerplatz, wurde 1987 zum Unesco Weltkulturerbe ernannt. Hier fanden einst die berüchtigten Sklavenmärkte statt. Noch heute besteht der größte Teil der Einwohner aus Afrobrasilianern. In der Goldkirche Sao Francisco wird man von der üppigen Pracht aus Gold, Mahagoni und Azulejos regelrecht erschlagen. Goldene und Mahagoni-Schnitzereien wohin das Auge schaut, unterbrochen von unzähligen blauen Azulejos, den Keramikkacheln, ein Relikt aus der portugiesischen Kolonialzeit. Man hat sie einst in Portugel gefertigt und anschließend per Schiff nach Brasilien geschickt.

Salvadors Karneval ist angeblich der größte Straßenkarneval der Welt, schwärzer, ursprünglicher und weniger "künstlich" als der Karneval in Rio. Man muss ihn gesehen haben. Jeder kann mitmachen. Ein unglaublich sinnenfreudiges Spektakel, das sechs Tage und Nächte dauert.



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Ruanda, Rumänien, Russland

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Uganda, Ukraine, Ungarn, Uruguay, USA, Usbekistan

Vanuatu, Vatikanstadt, Venezuela, Vereinigte Arabische Emirate, Vietnam

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