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Camp Oven - Kochen im Outback

Was ist ein Camp Oven?

Der Camp Oven ist ein uraltes, Universal-Kochgeschirr. Wer im Outback unterwegs war, hatte seinen Camp Oven dabei. Seit die ersten Siedler nach Down Under kamen wurde der Camp Oven im Outback verwendet. Der Topf ist ein Allround-Genie. Man kann darin kochen, Kuchen und sogar Brot backen.

Der klassische schwere Camp Oven ist ein schlichtes rundes Kochgeschirr aus Gusseisen, das auf drei Beinen steht und einen ebenfalls gusseisernen Deckel hat. Es ist das perfekte Utensil um in freier Natur am offenen Lagerfeuer leckere Gerichte zu kochen. Camp Oven bekommt man heute in den verschiedensten Ausführungen, oft nicht mehr aus Gusseisen, sondern aus Stahl.

Camp Oven Verwandte


Ähnliche Töpfe kennt man auch in den Niederlanden, in den USA sind sie deshalb bekannt unter dem Namen Dutch Oven. Und in Südafrika existieren sie noch als Potjes. Diese werden dort heute gerne in Restaurants in kleineren Ausgaben dazu verwendet, traditionelle Gerichte zu servieren. Nach Südafrika kamen diese Töpfe vermutlich mit den ersten holländischen Siedlern, den Buren.

Der Bedourie Camp Oven

Eine Besonderheit ist der Bedourie Camp Oven. Er wurde in der Bedourie Station entwickelt. Auf dieser großen Farm stellt man fest, dass die üblichen Camp Oven zerbrachen, wenn man sie fallen ließ oder wenn sie unterwegs von den Packpferden fielen. Man begann deshalb, Camp Oven aus Stahl zu produzieren. Diese sind einiges leichter und unzerbrechlich. Außerdem besitzen die Bedourie Camp Oven einen Deckel mit einem tief heruntergezogenen Rand. Er verhindert, dass Asche in den Topf fällt, wenn er in die glühende Kohle gestellt wird. Ein weiterer Vorteil dieses Deckels ist, dass man ihn umgedreht auch als Bratpfanne verwenden kann. Ein passender Griff wird beim Kauf eines Bedourie Camp Ovens mitgeliefert. Kenner behaupten, dass die Kocheigenschaften eines Bedouri Camp Ovens identisch sind mit der des klassischen gusseisernen Topfes.

Wie kocht man im Camp Oven

Gekocht wird, indem man den Topf auf die glühenden Kohlen setzt und den Deckel zusätzlich noch mit Kohlen bedeckt. Der Bedourie Topf muss allerdings etwa halb in die heiße Asche eingehüllt werden, um die Hitze gut zu verteilen. Am besten stellt man den Topf zuerst auf das offene Feuer, um ihn zu erhitzen. Auch den Deckel kann man auf diese Weise vorheizen. Damit braucht man auch nicht so viele glühende Kohlen oben und unten, um die Hitze zu halten.

Ansonsten benötigt man nur noch einige Feuerhaken, um den heißen Deckel nach dem Kochvorgang abzunehmen oder den Topf herumzutragen.

Zu beachten ist auch die Windrichtung. Der Topf sollte während des Kochvorgangs mit einigen Ästen gegen den Wind geschützt werden. Wind könnte sonst die glühenden Kohlen schnell wieder zum Feuer anfachen und dann würde das Essen verbrennen.

Camp Oven - Pflege

Was man grundsätzlich nicht tun sollte: Kaltes Wasser auf den heißen Topf gießen, das Gusseisen würde zerspringen. Nach dem Kochen sollte man ihn lediglich mit warmem oder heißem Wasser gründlich spülen, trocknen und mit ein wenig Öl einfetten. So hält das gute Stück ewig und rostet auch nicht.

Falls Sie einen Camp Oven zuhause haben, können Sie einmal das typisch australische Buschbrot Damper ausprobieren. Sie finden ein passendes Rezept bei Rezepte.

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