Ägypten - Sehenswürdigkeiten

Sehenswürdigkeiten

Abu Simbel: Tempel Ramses II – Weltkulturerbe

Der Tempel wurde vollständig in den Fels hineingebaut. Die Lage wurde so gewählt, dass die Sonne nur 2 x im Januar – am 20. Februar und am 20. Oktober bis in den hintersten Teil des Tempels schien – genau auf die dort befindlichen Figuren von Ramses und Amun-Re. Die Statue des Unterweltgottes Ptah bleibt jedoch immer im Dunkeln. Durch den Bau des Assuan-Staudammes und den daraus entstehenden Nasserstausee drohte das Bauwerk zu versinken. Es wurde in einer spektakulären Rettungsaktion in über 120.000 Einzelteile zerlegt und 180 m weiter und 64 m höher ins Landesinnere versetzt.

Besonderer Hinweis: In vielen Reiseführern ist zu lesen, dass wegen dieser Versetzung die Sonnenstrahlen heute 1 Tag später auf die Statuen fallen. Dies ist aber nicht korrekt. Eine interessante Abhandlung zu diesem Thema ist im Internet zu lesen von Manfred Bauer, Prof. der Vermessungskunde unter http://www.familie-ahlers.de/autor/2004_aegypten/veraenderung_des_sonnenwunders.pdf



Alexandria

Gegründet wurde die Stadt von Alexander dem Großen bereits 331 v.Chr. In der Antike stand hier die größte Bibliothek der damaligen Welt, die allerdings einem Brand zum Opfer fiel. Eine neue Bibliothek wurde gebaut, die 2002 eingeweiht wurde und 8 Mio. Bücher fassen kann. Im Osthafen hat man in 6-8 m Tiefe in jüngerer Zeit eine versunkene Stadt entdeckt. Taucher können dort über den Meeresgrund spazieren. Eine der versunkenen Statuen – die von Ptolemäus II – wurde gehoben, restauriert und steht heute vor der neuen Bibliothek.

Edfu

Stadt am Nil, etwa 100 km südlich von Luxor. Hier steht der Horus-Tempel. Horus war ein wichtiger Gott in der ägyptischen Mythologie, er wurde dargestellt in der Form eines Falken. Der Pylon des ptolemäischen Tempels, sozusagen das Eingangstor, ist der zweitgrößte in Ägypten, ca. 36 m hoch und 34 m breit. Der Tempel selbst ist weitgehend erhalten geblieben und zeigt an den Flächen wunderbare Reliefbilder.

Gizeh: Pyramiden - Cheops-, Chephren- und Mykerinos-Pyramide

Diese drei Bauwerke – eigentlich nichts anderes als königliche Grabanlagen – sind gewissermaßen das Wahrzeichen des Landes. Die größte ist die Cheops-Pyramide. Ihre ursprüngliche Höhe von ca. 146 m entspricht in etwa dem Turm des Straßburger Münsters. Über die Entstehung bzw. Bauweise wird bis heute gerätselt.

Gizeh: Die Sphinx

Sie stellt einen liegenden Löwenkörper dar mit einem Männerkopf, vermutlich ein Pharao. Übersetzt bedeutet Sphinx „lebendes Abbild“, sie hat eine Schutzfunktion und bewacht Tempel und Heiligtümer. Der Sphinx fehlt heute die Nase, sie diente den Mamelucken als Ziel für Schießübungen.

Kairo: Ägyptisches Museum

Hier gibt es eine Fülle von Exponaten zu bewundern. Das 1857 von dem französischen Architekten Auguste Mariette gegründete Museum platzt langsam aus allen Nähten. Highlights sind der Mumiensaal und die weltberühmte Tut-ench-Amun Totenmaske sowie die Vielzahl von Grabbeigaben des jung verstorbenen Pharaos.

Kairo: Sultan Hassan-Moschee

Sie wurde 1356-62 von syrischen Baumeistern errichtet und beeindruckt z.B. mit einem einzigartigen Portal, gestaltet im vollendeten Stil der islamischen Baukunst.

Kairo: Zitadelle mit Alabastermoschee

Errichtet wurde die Zitadelle 1176-1207 von Saladin. Einst galt sie als mächtigste Festung in der islamischen Welt. Besonders lohnenswert ist der Blick von der Zitadelle hinunter auf das brodelnde, quirlige Kairo. Die Alabaster-Moschee verdankt ihren Namen der Auskleidung von Innenraum und Fassade mit dem gelb-weißlichen Mineral. Erbaut wurde sie von dem Griechen Jusuf Bosnak, Vorbild war die Nuru Osmanije –Moschee in Istanbul.

Kairo: El Azhar-Moschee

Eine der ältesten Moscheen von Ägypten, Baubeginn war 970. Bereits 988 wurde sie zur Akademie für islamisches Recht und arabische Sprache, damit ist sie heute eine der ältesten Hochschulen der Welt und gleichzeitig Zentrum islamischer Traditionen.

Kairo: Amr-Moschee (Alt-Kairo)

Dies ist die älteste und erste Moschee von Ägypten, erbaut wurde sie bereits 642.

Kairo: Basar Khan-el-Khalili

Hier tobt das orientalische Marktleben, in diesem riesigen Labyrinth aus Verkaufsständen kommt man sich vor wie in einem Märchen aus 1001 Nacht. Eigentlich heißen die arabischen Märkte „Souk“. Der Khan-el-Khalili ist der einzige Markt, der sich mit dem aus dem Persischen stammenden Wort "Basar" schmückt.

Karnak: Karnak-Tempel

Er liegt am östlichen Nilufer. Er ist der größte aller ägyptischen Tempel und war dem Gott Amun geweiht. An den Längsseiten steht jeweils eine Allee von Widdersphingen. Gigantisch anzusehen ist der große Säulensaal, ursprünglich trugen 134 Säulen in 16 Reihen das Dach.

Kom Ombo: Tempel von Kom Ombo

Der Tempel liegt im gleichnamigen Ort am Nil, ca. 50 km nördlich von Assuan entfernt. Er ist zwei Gottheiten geweiht: dem falkenköpfigen Haroeris und dem krokodilköpfigen Sobek. Viele gut erhaltene Reliefs, teilweise sogar noch mit original Farbresten

Luxor / Theben-Ost: Der Luxor-Tempel

Der Tempel liegt am östlichen Nilufer, ca. 3 km von Karnak entfernt. Amenophis III hat ihn erbaut. Vor dem gewaltigen Pylon am Eingang stehen heute noch 2 von ursprünglich 6 Kolossalfiguren von Ramses II. Auch hier ist eine Sphingen-Allee erhalten, sie verband ursprünglich den Luxor- mit dem Karnaktempel. Man findet hier auch noch einen Obelisken aus rotem Granit, den 2. transportierte man nach Paris. Es musste extra ein Schiff mit besonders flachem Tiefgang gebaut werden für den Transport und seit 1836 steht dieser 25 m hohe Obelisk nun in Paris auf dem Place de la Concorde.

Sakkara

In Sakkara liegt die Nekropole der einstigen Hauptstadt Memphis und gleichzeitig auch einer der ältesten Monumentalbauten der Welt, die Stufenpyramide oder Mastaba des Pharaos Djoser, errichtet zwischen 2609 und 2590 v. Chr.

Sinai-Halbinsel: Katharinenkloster

Das Katharinenkloster ist benannt nach einer in Alexandria geborenen heidnischen Adligen, die sich zum Christentum bekehrte. Das Kloster gehört der griechisch-orthodoxen Kirche an. In der Klosterbibliothek findet sich auch eine wertvolle Handschriftensammlungen, z.B. der Codex Syriaticus aus dem 5. Jh., einer der ältesten Heiligen Schrift der Welt.

Tal der Könige / Theben-West: Nekropole der Pharaonen

In diesem Tal fanden zahlreiche ägyptische Pharaonen ihre letzte Ruhestätte. Besonders schön ist das Grab von Amenophis II mit wunderbaren Wandbildern. Zum Schutz vor Grabräubern wurden die letzten Ruhestätten als Felsgräber angelegt, die sich am Ende von bis zu 300 m langen und mehreren Metern tiefen Stollen befanden. Weltberühmt ist das Grab von Tut ench Amun. Howard Carter entdeckte es am 4. November 1922. Aber auch die Gräber der Künstler und Handwerker die damals hier gearbeitet haben, sind einen Besuch wert.

Tal der Könige / Theben-West: Hatschepsut-Tempel

Ein architektonisches Meisterwerk, herausgearbeitet aus dem Felsen, bestehend aus drei Terrassen, die miteinander durch Rampen verbunden sind. Besonders schön: Reliefs, die von einer Handelsexpedition ins Weihrauchland Punt erzählen.

Tal der Könige / Theben-West: Ramesseum

Der Totentempel von Ramses II, heute weitgehend zerstört, doch selbst die Ruinen wirken noch immer ganz gewaltig.

Tal der Könige / Theben-West: Memnon-Kolosse

Sie stehen am Eingang zum Tal der Könige und wachten ursprünglich vor dem Totentempel Amenophis II. Von diesem Tempel ist heute leider nichts mehr erhalten geblieben. Ursprünglich hatten die beiden Sandsteinkolosse eine Höhe von 21 m und sind ca. 700 Tonnen schwer.


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